Vom guten und schlechten Vertrauen

//Vom guten und schlechten Vertrauen

Vom guten und schlechten Vertrauen

So spricht der HERR: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom HERRN. Er ist wie ein Strauch in der Steppe, der nie Regen kommen sieht; er wohnt auf heißem Wüstenboden, im Salzland, das unbewohnbar ist. Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, er hört nicht auf, Frucht zu tragen. – Jeremia 17, Verse 5 – 8

 
In letzter Zeit kommt mir immer wieder diese Bibelstelle in den Sinn, weil ich so oft in Situationen gerate, wo ich mich für oder gegen etwas entscheiden muss. Es wäre oft so viel leichter, sich an anderen Menschen zu orientieren oder sich mit den Nächsten zu vergleichen und an das anzupassen, was sie uns sagen oder vorleben – und ich muss zugeben, dass ich das auch oft tue.
Aber die Bibel sagt uns im Buch Jeremia, dass auf Menschen kein Verlass ist, sondern nur auf Gott. Interessanterweise scheinen gerade Christen oft zu glauben, dass man sich auf Menschen verlassen kann, weil unter Glaubensgeschwistern oft viel Wert auf eine gute Vertrauensbasis gelegt wird. Von Menschen, die ohne Gott leben oder deren Vertrauen schon gebrochen wurde, hört man oft Sätze wie: „Eigentlich kann man keinem Menschen trauen, sondern man muss auf sein Herz hören.“ Doch tatsächlich können wir uns nicht einmal auf unser eigenes Herz verlassen, denn in den folgenden Versen dieser Bibelstelle lesen wir:
Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen? Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu geben nach seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten. – Jeremia 17, Verse 9 – 10
 
Worauf also können wir uns wirklich verlassen? Auf Gott. Auf das, was er sagt: Durch sein Wort, die Bibel, und durch seinen Heiligen Geist. Gerade jetzt, zu Pfingsten, ist eine gute Gelegenheit, sich wieder neu der Führung des Heiligen Geistes zu unterstellen. Jesus sagte zu seinen Jüngern in Johannes 14:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! (…) Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. – Johannes 14, Verse 1, 26 und 27
 
Der Friede, den Gott uns gibt, ist anders, als der flüchtige Friede, den wir von der Welt bekommen. Er ist unabhängig von Umständen, unbeeinflusst von Leid oder Enttäuschung und er ist dauerhaft. Darauf können wir wirklich uns wirklich verlassen.
Wenn wir auf Gott unser ganzes Vertrauen setzen, verspricht er uns:

Ich unterweise dich und zeige dir den Weg, den du gehen sollst. Ich will dir raten, über dir wacht mein Auge. – Psalm 32, 8

Alles Liebe,
Zipporah

By | 2021-05-26T10:47:06+02:00 Mai 26th, 2021|Impuls|0 Comments

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